Umzugsblog

Die 4 größten Fehler beim Umzug vermeiden March 24 2017

Klar – So ein Umzug geht selten vorüber ohne dass man einige Nerven verliert.
Doch wir zeigen Dir, mit welchen Tipps du Stress bereits im Vorfeld locker aus dem Weg gehen kannst.

 

 

#1 – Aussortieren:

Ein Umzug ist eine Zeit raubende Aktivität – Doch Ihr solltet es auch als Gelegenheit ergreifen. Sortiert Sachen, die sich über Jahre angesammelt haben und dessen Existenz bereits völlig in Vergessenheit geraten ist, aus. Nehmt nur Dinge in Euer neues Leben mit, die Ihr wirklich in letzter Zeit benötigt habt. Unbenutzte Habseligkeiten werden auch weiterhin als Staubfänger dienen – Verschenkt sie lieber und bereitet anderen so eine Freude.

 

#2 – Genügend Umzugskisten besorgen:

Wer sich aus Sparsamkeitsgründen weniger Umzugskisten besorgt, steht oftmals am Ende mit einem halb eingepackten Haushalt da. Wie soll man jetzt auf die schnelle noch genügend Kisten besorgen? Der Umzug ist ja schon am nächsten Tag… Außerdem reißt schon die erste Kiste und Müll wird sowieso in Unmaßen produziert mit diesen Umzugskartons.
Besser – Lieber gleich ausreichend confern-Boxen zum Mieten oder Kaufen organisieren. Die confern-Box ist die perfekte Alternative zum Umzugskarton – Umweltfreundlich, robust, wasserfest und super handlich. Zur Visualisierung – In eine confern-Box passen 8 befüllte Leitz Ordner.

 

#3 – Ausreichend Zeit zum Packen einplanen:

Jeder kennt das Problem – Man lässt sich viel Zeit beim Einpacken der Umzugskartons – Schließlich hat man noch viel Zeit bis der große Umzugstag bevorsteht und die Boxen sollen ordentlich gepackt sein. Es endet damit, dass der Umzug am nächsten Tag ist und man sämtliche Habseligkeiten panisch in die übrigen confern-Boxen wirft. In der neuen Wohnung taucht in dem ganzen Chaos dann weder die bequeme Jogginghose noch die Zahnbürste auf.
Besser – Einen genauen Zeitplan zum Packen erstellen, alle confern-Boxen nach Zimmern beschriften und das Unwichtige zuerst einpacken.
So könnt ihr einem Umzug entspannt entgegenblicken.

        

#4 – Beim Umzugsunternehmen nicht alleine nach dem Preis entscheiden:

Stellt Euch vor – Es ist der Tag des Umzugs, Ihr steht mit all Eurem Hab und Gut vor der alten Wohnung und wartet auf das Umzugsunternehmen. Doch es kommt und kommt nicht. Endlich erscheint es dann und es geht mit einer großen Verspätung los. Bei der Ankunft stellt Ihr fest, dass Omas alte Vase nicht überlebt hat. Zwei Monate später erhaltet Ihr eine Rechnung des Unternehmens mit einem Preis, den Ihr nie vereinbart habt. Im Nachhinein anfallende Kosten sagen sie. Solche Fälle sind keine Ausnahme, sondern leider oft bittere Realität.
Lieber gleich mit einem seriösen und etablierten Umzugsunternehmen zum Festpreis umziehen – Z.B. mit unserem Partner confern.


Tierisch umziehen March 24 2017

Der Umzug mit Haustieren ist kein leichtes Unterfangen. Schließlich könnt Ihr Euren Lieblingen nicht einfach erklären, was diese ganzen Männer mit den Kisten hier machen und warum sie ihr gewohntes Umfeld einfach verlassen müssen.
Wie es trotzdem zu einem stressfreien Unterfangen wird, zeigen wir Euch hier.

 

Der beste Freund des Menschen:

Hunden ist alles egal – Hauptsache die Bezugsperson ist in der Nähe. Aus diesem Grund zählen Hunde zu den unkomplizierteren tierischen Umzugspartnern. Mit einer Hundetransportbox oder einem Hundegurt garantiert Ihr eurem Begleiter auf vier Pfoten einen sicheren Transport. Bei weiteren Strecken sollten ausreichend Pausen eingelegt werden und Futter sowie Wasser bereitgestellt werden.

Im neuen Heim angekommen, solltet Ihr einen Spaziergang unternehmen – Nach einer langen Autofahrt benötigt der Hund viel Auslauf. Auf diese Weise kann er sofort die neue Umgebung erkunden und sich mit dem neuen Zuhause bekannt machen.

Nicht vergessen: Die alte Adresse auf dem Chip des Hundes ändern.

 

Der Haustiger:

Ist Eure Katze noch nicht an einen Transportkäfig gewöhnt, macht sie rechtzeitig vor dem Umzug damit vertraut. Diese Tiere begegnen Unbekanntem grundsätzlich mit Misstrauen. Auch ein Katzenklo und Wasser solltet Ihr stets bereithalten.

Nach einem erfolgreichen Umzug muss die Katze besonders sensibel behandelt werden. Euer Liebling wurde soeben aus seinem persönlichen Revier gerissen und befindet sich in unbekanntem Gebiet –

Es wurde des Öfteren von einem Fall berichtet, bei dem eine Katze nach dem Umzug plötzlich wieder vor der alten Wohnung auftauchte. Am besten Ihr gebt Eurem Kuscheltiger ausreichend Eingewöhnungszeit und verteilt viele bekannte Spielsachen in der neuen Wohnung – Mit dem persönlichen Lieblingsspielzeug der Katze wird das Heim viel leichter als neues Revier akzeptiert.

 

Meerschweinchen und Hamster:

Bei diesen Kleintieren handelt es sich um sehr stressanfällige Umzugspartner. Um Euren kuscheligen Partnern die Hektik um sie herum zu ersparen, solltet Ihr den Käfig während des Transportes mit einer Decke ablichten. Für genügend Luftzufuhr, Futter und Wasser sollte stets gesorgt sein.

 

Fische:

Optimal ist es, das Aquarium im alten Zuhause als letztes abzubauen und in der neuen Wohnung als erstes wiederaufzubauen. Während des Umzugs solltet Ihr jeden Fisch in einem Plastikbeutel transportieren, der mit ca. 1/3 des alten Aquarium-Wassers und 2/3 frischem Wasser befüllt ist. Den Umzug gut überstanden und das Aquarium wiederaufgebaut, ist es ratsam die Fische einige Stunden mit geöffnetem Beutel im Aquarium treiben zu lassen. So können sich die Fische langsam an die neue Wassertemperatur gewöhnen.


Tipps zum Umzug mit Kindern March 01 2016

Ein Umzug ist mit einer Menge Arbeit verbunden. Noch aufwendiger wird es, wenn Kinder involviert sind. Verlassen Kinder ihre gewohnte Umgebung, müssen sie sich mit vielen Veränderungen auseinandersetzen: das Zurücklassen der Freunde, einer neuen Wohnung, einem fremden Viertel und oft auch einer neuen Schule. Kein Wunder, dass sich viele Kinder und Jugendliche beim Thema Umzug verunsichert fühlen. So ist es Aufgabe der Eltern, ihren Nachwuchs emotional gut auf den bevorstehenden Wohnortwechsel vorzubereiten.

Eltern sollten den Umzug mit ihren Kindern gut planen. Es ist wichtig, die Kleinen frühzeitig in die Umzugspläne einzuweihen. Am besten sofort, wenn die Entscheidung dafür gefallen ist. Erklären Sie Ihrem Kind, warum der Umzug nötig ist. Fragen Sie es nach seiner Meinung und versuchen Sie, verständnisvoll auf seine Sorgen zu reagieren und ihm Lösungen aufzuzeigen. 

Zudem ist es wichtig, dass Sie Ihr Kind in den Umzugsprozess mit einbinden. Zeigen Sie ihm das neue Zuhause schon im Voraus und erkunden Sie mit Ihrem Sprössling die Umgebung. So kann sich das Kind gut auf sein Leben am neuen Wohnort vorbereiten. Geben Sie Ihrem Kind die Möglichkeit, sein neues Zimmer mitzugestalten. Das schafft sofort Vertrautheit. Weitere Tipps, wie Sie Ihr Kind auf den Umzug vorbereiten können, finden Sie in der Infografik und im Ratgeber "Den Umzug mit Kindern richtig planen“ von immowelt.de.

 Umzug_mit_Kindern_Infografik


Beruf auf Abruf - Leben zwischen Umzugsboxen July 15 2015

Alle paar Jahre Kisten packen und umziehen - in einigen Jobs ist das Pflicht. Wie überstehen Familie und Freundschaften diese Zerreißprobe? Eine Pfarrerin, ein Soldat, ein Auslandskorrespondent und eine Diplomatin erzählen:

 

Jeder vierte Deutsche ist schon einmal wegen des Jobs umgezogen. Bei Berufstätigen mit Abitur sind es sogar 41 Prozent, wie eine repräsentative Infas-Umfrage im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung kürzlich ergab. Doch wer will ein Leben lang immer wieder die Umzugskartons packen, weil der Arbeitgeber es verlangt?

In einigen Berufsgruppen ist die Bereitschaft zum regelmäßigen Wohnortwechsel fast so etwas wie eine Schlüsselqualifikation. Sind Kinder und Partner im Spiel, kann das zur Zerreißprobe werden. Und je näher der Ruhestand rückt, desto drängender wird oft das Verlangen nach Sesshaftigkeit. Eine Pfarrerin, ein Soldat, ein Auslandskorrespondent und eine Diplomatin berichten, warum sie ihren Beruf bewusst gewählt und die Vorzüge des Nomadentums schätzen gelernt haben.

Sonja Sibbor-Heißmann hat schon als Kind erfahren, was es bedeutet, wenn die ganze Familie den Wohnort wechselt. Ihr Vater war Theologe und nahm kurz nach ihrer Geburt in Nürnberg eine Pfarrstelle in Garching an der Alz an. In der zweiten Klasse folgte der Umzug nach München, wo sie den Rest ihrer Schulzeit verbrachte. Nach einem Jahr Freiwilligendienst in Bolivien entschied sie sich ebenfalls für Evangelische Theologie und studierte in Neuendettelsau, München und Heidelberg. Zehn Jahre lang betreute sie ihre erste Pfarrstelle im niederbayerischen Hengersberg.

Seit Oktober ist Sibbor-Heißmann nun Studentenpfarrerin an der Universität Passau und fühlt sich dort bereits "sehr heimisch". Ihr erster Umzug fiel ihr allerdings schwer: "In Garching kannte ich jeden, in München herrschte Anonymität - das war eine große Umstellung." Mit ihrem Mann, der ebenfalls als Pfarrer arbeitet, hat sie inzwischen selbst eine Tochter. Die Vierjährige habe den Umzug nach Passau gut verkraftet, sagt Sibbor-Heißmann. "Sie wird noch lange genug in den Passauer Kindergarten gehen, um dort Fuß zu fassen."

Alle acht bis fünfzehn Jahre sollen Pfarrer umziehen. Im Gespräch mit dem Dekan erörtern sie, ob ihr Standort noch die persönliche Weiterentwicklung fördert oder eine andere Gemeinde neue Arbeitsbereiche bieten könnte. Durch die direkte Bewerbung auf eine bestimmte Pfarrstelle können sie den künftigen Einsatzort selbst mitbestimmen.

Dass sie den gleichen Beruf ausüben, ist für das Pfarrerspaar ein Glücksfall. "Wir können leicht zusammen umziehen. Wenn der Partner einem Beruf nachgeht, bei dem Versetzungen selten sind, müssen andere Lösungen her", sagt Sibbor-Heißmann. "Viele ziehen innerhalb des Dekanats um oder versuchen, länger als üblich dieselbe Pfarrstelle zu betreuen."

Sehnsucht nach mehr Sesshaftigkeit hat Sonja Sibbor-Heißmann nicht. Heimat sei für sie kein geografischer Punkt. "Als wir in der Schule einmal ein Bild von unserer Heimat malen sollten, habe ich einen Haufen Menschen in einer Wüste gezeichnet. Heimat verbinde ich mit Menschen, nicht mit einem Haus mit großen Garten." Trotzdem bleibt die Ungewissheit, was das Alter bringen wird. "Wenn man im Ruhestand das Pfarrhaus verlässt, stellt sich bestimmt die Frage: Wo soll ich jetzt hin?"

Für Jürgen Osterhage ist die alte Hansestadt Lemgo in Ostwestfalen der Inbegriff von Heimat. Wenn er in Indien ist, wo er derzeit das ARD-Studio Neu Delhi leitet, dehnt er den Begriff auf ganz Deutschland oder gar Europa aus. Seine Frau und die beiden jüngeren Kindern haben ihn nach Indien begleitet, die volljährigen Töchter sind in Deutschland geblieben. Für den elfjährigen Sohn und die neunjährige Tochter ist es der zweite Umzug.

"Wenn die Kinder klein sind, ist es weniger problematisch. Schwierig wird es, wenn sie schon an einem Ort Wurzeln geschlagen haben", sagt Osterhage. Aber nach der Eingewöhnungsphase überwögen auch für sie die Vorteile. "Der Fortschritt ihrer Englischkenntnisse ist beachtlich. Außerdem profitieren sie von den unzähligen neuen Eindrücken."

Immer wieder neue Kulturen kennenzulernen sei für ihn ein Abenteuer. In seinen Zuständigkeitsbereich fallen so verschiedene Länder wie Afghanistan, Pakistan, Nepal, Bhutan, Bangladesch, Indien, Sri Lanka und die Malediven. Auch seine Frau nutzt die Zeit im Ausland. "Sie ist Internistin. Weil sie in Indien nicht als Ärztin arbeiten kann, macht sie eine Ayurveda-Ausbildung, um später in Deutschland die klassische Schulmedizin und die traditionelle indische Heilkunst kombiniert anzuwenden", sagt Osterhage.

Seit 15 Jahren arbeitet er als ARD-Korrespondent und wechselt dabei alle drei bis fünf Jahre seinen Standort. Bereits zum zweiten Mal wählte er Neu-Delhi, zwischendurch berichtete er aus dem Hauptstadtstudio Berlin. Das ständige Einstellen auf eine fremde Umgebung sieht er als gute Lebensübung. Nach seiner Pensionierung will sich der 59-Jährige aber wieder in Berlin niederlassen.

Donauwörth, Wunstorf, Bogen, Alamogordo in New Mexico und Kümmersbruck. In den neun Jahren seit seinem Eintritt in die Bundeswehr packte Andreas Hecke vier Mal die Umzugskisten. Eine feste Regelung, nach wie vielen Jahren eine Versetzung erfolgt, gibt es für Unteroffiziere wie ihn nicht. "Es kommt aber häufig zu Versetzungen, weil Kasernen geschlossen oder umstrukturiert werden."

Offiziere ziehen in der Regel alle zwei bis drei Jahre um. Rücksichtnahme auf die Familie kann die Bundeswehr dabei nicht immer gewährleisten. "Man hat sich bei der Einstellung zu bundesweiter Versetzung bereit erklärt", sagt Hecke. "Aber so weit wie möglich wird schon auf die Zufriedenheit des Soldaten geachtet."

So kam ihm der Arbeitgeber entgegen, als seine Mutter starb, während er in den USA stationiert war. "Die Bundeswehr hat mir die Flüge finanziert, damit ich zur Beerdigung zu Hause sein konnte." Heute pendelt der Personalunteroffizier: Von Weiden in der Oberpfalz zur Kaserne in Kümmersbruck sind es 50Kilometer. "Meine Partnerin studiert in Weiden. Wir sehen uns täglich, wie bei einem normalen Beruf."

Hecke berichtet aber auch vom Phänomen der überstürzten Hochzeiten. "Viele Soldaten lernen kurz vor der Versetzung ins Ausland ihre vermeintlich besser Hälfte kennen", sagt Hecke. "Die Bundeswehr zahlt aber nur den Umzug für verheiratete Paare. Da läuten schnell die Hochzeitsglocken, und nach einem Jahr merkt man, dass man doch nicht zusammenpasst." Eine hohe Scheidungsrate ist die Folge.

2015 wird Hecke aus der Bundeswehr ausscheiden und studieren. Ein dauerhafter Wohnsitz ist noch nicht in Sicht. "Aber irgendwann will ich sesshaft werden", sagt er. "Jeder hat das Bedürfnis nach Haus, Kinder, Hund und Kombi."

Ein Abenteuer mit Vollkasko, so nennt Martina Christopherson ihren Beruf. Die 52-Jährige ist Beamtin im gehobenen Auswärtigen Dienst. In 30 Dienstjahren war sie in sieben Städten auf vier verschiedenen Kontinenten tätig: Dakar, Los Angeles, Bonn, Sydney, Accra, Berlin und Tiflis. In Dakar lernte sie ihren Mann kennen, einen im Senegal stationierten US-Soldaten. Die damals 24-Jährige versuchte, sich beim nächsten Umzug am Standort ihres Mannes zu orientieren.

Beim Auswärtigen Amt berät ein Team von Auslandsplanern die Diplomaten bei der Wahl ihrer Dienstorte und der Vereinbarkeit mit Partnern und Familie. Christophersons Auslandsplaner setzte sich dafür ein, dass ihr 1989 eine Stelle in Los Angeles zugeteilt wurde. "Bis dahin führten wir zwei Jahre lang eine Fernbeziehung, da mein Mann aus Afrika abgezogen worden war", erzählt Christopheron. "Wir telefonierten alle vierzehn Tage - das war vor den Zeiten von WLan und SMS."

In Los Angeles zogen sie zum ersten Mal zusammen und wurden Eltern von drei Söhnen. Christopherson nahm drei Jahre Erziehungsurlaub. Danach übernahm ihr Mann die Kindererziehung. "Er konnte nach 20 Jahren Dienst bei der Army in Pension gehen. Er hatte genügend Selbstbestätigung gefunden und war auch finanziell durch die Pension abgesichert." Heute unterstütze er mit Herz und Seele die neu ankommenden Diplomaten und ihre Familien in Tiflis.

Christopherson beobachtet aber, dass immer weniger junge Leute bereit sind, für ihren Partner im diplomatischen Dienst die eigenen beruflichen Ziele zurückzustecken. "Kein Wunder", meint sie. "Zerbricht die Bezieheung, geht der Partner zurück nach Deutschland. Wie soll er dort auf dem Arbeitsmarkt vermittelt werden, wenn er zuvor 15 Jahre lang nur mitgetingelt ist?"

Christophersons Kinder steckten die vielen Umzüge gut weg. "Wir haben mal eine Grillparty veranstaltet und alle künftigen Klassenkameraden unserer Kinder eingeladen. Da war das Eis schnell gebrochen." Heute ist der Nachwuchs volljährig, zwei Söhne studieren selbst im Ausland, einer in Polen, einer in den USA. In Berlin, wo ebenfalls ein Kind lebt, hat die Familie ein Haus. "Das ist unsere Basis. Eine Anlaufstelle für die Kinder zwischen den Semestern und ein Rückzugsort für uns. Leider wird es immer schwieriger, die ganze Familie zu versammeln."

Der Wohnort der Kinder werde auch einmal eine Rolle spielen, wenn sich die beiden nach Christophersons Pensionierung niederlassen. " Alle Familienmitglieder sollten mit möglichst wenig Aufwand erreichbar sein. Bei einer sechsköpfigen Familie gar nicht so leicht."

 

 

 

Quelle: Bianca Bär; http://www.sueddeutsche.de/karriere/berufe-auf-abruf-leben-zwischen-umzugskartons-1.2006044


Haftet das Umzugsunternehmen für Schäden? July 15 2015

Wenn bei einem Umzug Schäden entstehen, muss der Verursacher normalerweise dafür gerade stehen. Dies gilt auch für Umzugsunternehmen, die gesetzlich zu einer Haftung verpflichtet sind. Wenn Ihr Umzug zum Streit mit dem Umzugsunternehmen führt, ist rechtlicher Rat hilfreich. Hier erfahren Sie mehr zur Haftung von Umzugsfirmen, und was Sie im Fall eines entstandenen Schadens tun können.

 

Haftung:

Umzugs­un­ter­neh­men haften für bis zu 620 Euro pro Kubikmeter.

Bei einem Umzug kann immer mal etwas zu Bruch gehen. Wenn ein Umzugshelfer etwas beschädigen sollte, ist es daher wichtig, dass Sie die gesetzlichen Bestimmungen kennen. Statt dem Umzugsunternehmen gleich mit einem Anwalt zu drohen oder den Umzugshelfer wütend zu beschimpfen, sollten Sie die Lage sachlich analysieren und gemeinsam nach einer Lösung suchen. In den meisten Fällen können Sie so einen Rechtsstreit vermeiden.

Grundsätzlich gilt: Das Umzugsunternehmen haftet für Schäden, die in dessen Verantwortungsbereich fallen. Dieser bezieht sich in der Regel auf die Beförderung und Auslieferung. Die Grundhaftung des Umzugsunternehmens ist laut § 451 des Handelsgesetzbuches (HGB) auf 620 Euro pro Kubikmeter festgelegt. Wenn der Wert der Transportgegenstände diese Summe überschreitet, sollten Sie im Vorwege eine zusätzliche Transportversicherung abschließen. Tipp: Weisen Sie die Umzugshelfer schon vor dem Transport auf besonders wertvolle oder für Sie wichtige Gegenstände hin.

Hilfreich ist ein Blick in die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des jeweiligen Umzugsunternehmens beziehungsweise der Spedition. Hier schließen die Unternehmen oftmals die Haftung für Schäden durch sogenannte unabwendbare Ereignisse aus. Dazu gehören beispielsweise Schäden durch Dritte oder Naturgewalten.

 

So können Sie im Fall eines Schadens vorgehen:

Wenn während des Umzugs ein Gegenstand beschädigt wird, sollten Sie alle Schäden zunächst in Form von Fotos oder Videos dokumentieren. Es empfiehlt sich, den Zustand besonders wertvoller Gegenstände schon vor dem Umzug zu dokumentieren, sodass Sie im Fall der Fälle beweisen können, dass der beschädigte Gegenstand vor dem Umzug noch intakt war. Reklamieren Sie die Schäden am besten schon während des Umzugs bei dem leitenden Umzugshelfer und lassen Sie sich dies dann schriftlich bestätigen. Halten Sie sich an die gesetzlichen Fristen der Reklamation, damit es nicht zu einer Verjährung kommt.

Der Speditionsverband AMÖ rät: Offen ersichtliche Schäden sollten Sie dem Umzugsunternehmen beziehungsweise der Spedition spätestens am Tag nach der Ablieferung anzeigen, nicht offen ersichtliche Schäden spätestens nach 14 Tagen. Um sicher zu gehen, sollten Sie Schäden schriftlich spezifizieren. Wenn alle Beteiligten sich wahrheitsgemäß und korrekt verhalten, wird die Angelegenheit schnell geregelt. Bei Unklarheiten sollten Sie einen Anwalt oder Experten befragen.

 

 

 

Quelle: http://www.advocard.de/streitlotse/internet-und-konsum/haftung-haftet-das-umzugsunternehmen-fuer-schaeden/


Selbst umziehen oder ein Umzugsunternehmen beauftragen? July 15 2015

Will man den Umzug selbst organisieren oder soll ein Umzugsunternehmen die Sache in die Hand nehmen? Beide Varianten haben Vor- und Nachteile:

Eine neue Wohnung ist eine feine Sache - nur der Umzug dorthin nervt. Stundenlang müssen Möbel ab- und aufgebaut, die schwere Plattensammlung geschleppt und der wenig Vertrauen erweckende Transporter gelenkt werden. Es sei denn, ein Umzugsunternehmen kümmert sich um die Schwerstarbeit. Ganz ohne Nachteile geht der Umzug dann allerdings auch nicht über die Bühne. So stellt sich die Frage: Umzug selbst organisieren oder auf eine Firma vertrauen? 

 

  1. Umzug selbst organisieren

Wer auf die Dienste professioneller Packer verzichtet, spart bares Geld. Statt mehrere hundert Euro in hohe Stundensätze zu investieren, genügt ein wenig Kleingeld für Pizza, mit der sich Helfer aus dem Bekannten- und Verwandtenkreis besänftigen lassen. Den Umzug selbst organisieren und mit Freunden die Umzugsarbeiten erledigen, kann durchaus auch Spaß machen. Und: Es steigert die Vorfreude auf die Einweihungsfeier.

Problematisch wird es, wenn etwas zu Bruch geht. Helfen die Kumpels beim Umzug, gilt dies als Freundschaftsdienst. Dabei wird grundsätzlich von einer stillschweigenden Haftungsbeschränkung ausgegangen. Um im Schadensfall private Helfer haftbar machen zu können, muss vorher ein entsprechender Vertrag aufgesetzt werden, mit dem der befreundete Gehilfe einen Zusatz in seine Haftpflichtversicherung einfügen lassen kann. Nachvollziehbar, dass dies nicht für Jubelstürme sorgen wird.

Zu bedenken ist auch: Wem geholfen wird, der muss unter Umständen beim nächsten Umzug der Helfer selbst mit anpacken. Je nach Lust auf einen Ortswechsel der Bekannten kann dies einige Wochenenden im Jahr kosten. Ebenso wie der eigene Wohnungswechsel in Selbstorganisation viel Zeit erfordert. Schnell gehen so wertvolle Urlaubstage verloren.

 

  1. Komplettservice vom Umzugsunternehmen

Wer keine Lust hat, den Umzug selbst zu organisieren, sollte sich an Umzugsunternehmen wenden, die Komplettumzüge anbieten. Hier beginnt der Service bereits mit dem Packen der Umzugskartons und erstreckt sich über den Transport bis hin zum Aufbauen der Möbel in der neuen Heimat. Die Arbeits-, Zeit- und Nervenersparnis lassen sich die Umzugsunternehmen allerdings einiges kosten. Alternativ empfiehlt sich ein Standardumzug durch ein Unternehmen, bei dem die hauptberuflichen Packer die Kisten lediglich befördern. Um den Auf- und Abbau müssen sich die Umziehenden selbst kümmern.

Ein weiterer Vorteil des Fremdumzugs: Das Umzugsunternehmen haftet in der Regel, wenn es zu einem Schaden kommt. Allerdings bewegt sich die Haftungsbeschränkung meist in Höhe der gesetzlichen Mindestversicherungssumme von 620 Euro pro Kubikmeter Umzugsgut. Unbedingt beachtet werden müssen darüber hinaus die Haftungsausschlüsse in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Dort schließen viele Speditionen beispielsweise die Haftung für sensible elektronische Geräte aus.

 

 

 

Quelle: http://ratgeber.immowelt.de/wohnen/umzug/umzugsplaner/artikel/artikel/umzug-selbst-organisieren-oder-mit-umzugsunternehmen.html


Checkliste für Ihren Umzug July 15 2015

Bei einem Umzug gibt es viel zu beachten und schnell verliert man den Überblick. Wenn Sie aber alles gut organisieren, bewältigen Sie den Umzug stressfrei. Hier ist eine Checkliste für den Umzug mit den wichtigsten Punkten angefertigt. So können Sie sich schnell einen Überblick über die zehn wichtigsten Schritte verschaffen.

 

  1. Checkliste: Wenn Sie anfangen, Ihren Umzug zu planen,fertigen Sie am besten eine Umzugs-Checkliste an, auf der Sie notieren, zu welchem Zeitpunkt Sie die einzelnen Schritte erledigen müssen. So gehen Sie sicher, dass Sie nichts vergessen.
  1. Kostenplanung: Überschlagen Sie bereits im Vorfeld, welche Kosten auf Sie zukommen. Bedenken Sie die Renovierung, die Maklercourtage, die Kaution etc.
  1. Urlaub: Wenn Sie wissen, wann der Umzug stattfindet, beantragen Sie als erstes Ihren Urlaub. Viele Arbeitgeber genehmigen für Umzüge auch Sonderurlaub.
  1. Wohnungsübergabe: Vereinbaren Sie mit dem Vermieter einen Termin für die Wohnungsübergabe und überlegen Sie, welche Reparaturen und Renovierungen Sie durchführen müssen. Prüfen Sie, ob Schäden schon vor Ihrem Einzug vorhanden waren, oder ob sie durch die Hausratversicherung gedeckt sind. Achtung: Der Vermieter kann nicht ausgeführte Reparaturen von Ihrer Kaution abziehen.
  1. Entrümpeln: Bevor Sie mit dem Packen beginnen, sollten Sie Ihren Keller und andere Abstellräume entrümpeln. Ein Umzug ist die perfekte Gelegenheit, um sich endlich von angesammeltem Krempel zu befreien.
  1. Umzugsservice oder Do-It-Yourself: Wollen Sie den Umzug selbst in die Hand nehmen oder lieber ein Umzugsunternehmen beauftragen?  Sollten Sie sich für die zweite Variante entscheiden, ist es ratsam, mehrere Angebote einzuholen und zu vergleichen. Mit einer Umzugsauktion können Sie hier viel Geld sparen. Falls Sie auf eigene Faust umziehen möchten, sollten Sie frühzeitig einen Sprinter mieten und sich im Bekanntenkreis nach Helfern umsehen.
  1. Ummelden: Denken Sie bereits im Vorfeld daran, sich bei Ämtern, ihrem Stromversorger usw. umzumelden und bei der Post einen Nachsendeantrag zu stellen.
  1. Ablauf: Sagen Sie etwa zwei Wochen vor dem Umzugstermin alten und neuen Nachbarn Bescheid, damit sie sich nicht gestört fühlen. Jetzt sollten Sie auch den Parkplatz für den Umzugswagen bei der Straßenverkehrsbehörde beantragen (sofern Ihr Umzugsunternehmen dies nicht für Sie übernimmt).
  1. Umzugsboxen packen: Beginnen Sie hiermit schon einige Wochen im Voraus. Es gibt immer Dinge, die Sie schon jetzt nicht mehr unbedingt brauchen – Winter- oder Sommerkleidung zum Beispiel. Sortieren Sie gut aus. Wie viele Umzugsboxen Sie brauchen, hängt von verschiedenen Faktoren ab.
  2. Material: Besorgen Sie rechtzeitig die Materialien, die Sie für den Umzug benötigen. Zum Beispiel: Klebeband, Schnur, Transportdecken, Werkzeug (auch zum Ab- und Aufbau der Möbel), Verlängerungskabel, etc.

 

Nicht vergessen - denken Sie am Umzugstag unbedingt an folgende Dinge:

  • Putzzeug, sowohl in der alten als auch in der neuen Wohnung
  • Schematischer Grundriss für die neue Wohnung, in den Sie einzeichnen, welche Möbel in welchen Raum kommen
  • Bargeld für kurzfristige Besorgungen
  • Verpflegung für die Umzugshelfer

 

 

 

Quelle: http://www.immonet.de/umzug/umzugscheckliste.html