Stadtprofile

Stuttgart March 24 2017

 

Bevölkerung und Wirtschaft:

Charakteristisch für die Stadt ist ein Mix aus dort hiesigen Global Playern, wie Daimler, Porsche oder Bosch sowie innovativen Mittelständlern. Stuttgart ist bekannt als renommierter Hochtechnologiestandort mit ausgezeichneter Forschungsinfrastruktur. Die Unternehmen investieren im Schnitt mehr als sieben Prozent ihres BIP für Forschung und Entwicklung. Spezifische Stärken der Region liegen in der Automobil-, Kreativ- und IT- Branche mit dem Fokus auf industriebezogene Dienstleistungen.

Stuttgart ist wegen seiner hohen Lebensqualität anerkannt. Deutlich wird dies durch eine kontinuierlich steigende Bevölkerungsanzahl. Aktuell beheimaten rund 620.000 Einwohner die Landeshauptstadt Baden-Württembergs und machen sie zur siebtgrößten Stadt Deutschlands. Die Umzugsquote der Bewohner Stuttgarts befindet sich mit 8,2 % im unteren Drittel. Während arbeitende Haushalte bzw. Familien sesshaft bleiben, sind die 18-29-Jährigen im stärkeren Maße umzugswillig. Diese Altersgruppe ist häufig in der unteren Einkommensgruppe zu finden, da sie primär durch Auszubildende, Studenten sowie Berufsanfänger geprägt ist. Dieser Umstand macht es ihnen schwer, in einer Gegend mit so hohen Wohnungs- und Mietpreisen zu leben.

 

Sehenswürdigkeiten und Freizeitangebote:

Im Stuttgarter Schlossgarten befindet sich mit dem Staatstheater Europas größtes Dreispartenhaus. Es vereint Oper, Theater sowie Ballett. Die mehrfach ernannte „Oper des Jahres“ wurde 1902 konstruiert und empfängt jährlich rund 450.000 Besucher. Ebenso ist die Neue Staatsgalerie sowohl wegen ihrer ausgestellten Sammlungen als auch der Architektur einen Besuch wert. Der Bau ist mit grünen Fassaden, pink-blauen Geländern, offener Rotunde und verglastem Eingangsbereich ausgestattet. Im Inneren stößt man auf Gemälde-Ausstellungen bekannter Künstler, z.B. Picasso, Albrecht Dürer, Panini, Rubens oder Monet.
Zwei namenhafte Automobilmuseen sind in der Region stationiert: Das Porsche-Museum und das Mercedes-Benz-Museum Stuttgart. Im Porsche Museum werden dem Besucher über 80 Fahrzeuge sowie 300 Exponaten nähergebracht. Das Mercedes-Benz-Museum Stuttgart begeistert durch seine moderne Architektur.

Weiterhin konnte sich der Automobilhersteller in Stuttgart durch die Mercedes Benz Arena einen Namen machen – Stadion des VfB Stuttgart. Die Arena bietet Platz für 60.000 Menschen und besticht insbesondere durch das markante Dach mit seinen geschwungenen weißen Membranfeldern.

Ein beliebter Ort für Touristen ist das spätbarocke Stadtschloss bzw. Neue Schloss. Gemeinsam mit dem großzügig angelegten Schlossgarten, bildet es den architektonischen Mittelpunkt des Stuttgarter Stadtzentrums. Das Stadtschloss wurde 1807 nach dem Vorbild des Schlosses von Versailles konstruiert. Differenzierend zum Schloss von Versailles, zeigt die dreiflügelige Anlage des Stadtschlosses allerdings eine vergleichsweise schlichte Fassade, die lediglich mit Skulpturenschmuck versehen ist. Der Mitteltrakt des Baus dient heutzutage repräsentativen Empfängen. In den Seitenflügeln befinden sich jeweils das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft.

Eine in Deutschland einmalige Kombination aus historischem, botanischem Garten und zoologischer Anlage, ist die Wilhelma. 1846 gegründet, wurde auf dem Gartengelände von Schloss Rosenstein ein großzügiges Badhaus im maurischen Stil erbaut und mit Gewächshäusern ausgestattet. Seit 1949 beheimatet der Park Tiere. Anfänglich nur in kleinem Umfang, stieß diese Idee in der Bevölkerung auf so viel Begeisterung, dass er offiziell zum Zoologisch-Botanischen Garten ernannt wurde. Heute zählt der Zoo zu den artenreichsten der Welt.


München March 24 2017

 

Bevölkerung und Wirtschaft:

München ist ein wesentliches Wirtschaftszentrum in Deutschland. Auch im internationalen Vergleich ist sie als eine der multipolaren Wirtschaftsmetropolen bekannt. Aufstrebende Start-Up-Unternehmen, Hidden Champions sowie etablierte Global Players schätzen die Bedingungen des Standortes. Erklärtes Ziel der Münchner Wirtschaftspolitik ist ein ausgewogener Mix aus Firmen unterschiedlichster Größe sowie Branchenzugehörigkeit – Die sogenannte „Münchner Mischung“. Renommierte Konzerne sind beispielsweise Siemens, BMW oder die Allianz. Sieben der 30 am DAX notierten Unternehmen haben ihren Hauptsitz im Raum München.

Mit 1,53 Millionen Bewohnern ist München aktuell die drittgrößte Stadt in Deutschland. Sie gilt als eine der mobilsten und am dichtest besiedelten Städte. Demensprechend boomt auch der Umzugs- und Wohnungsmarkt. Die bayerische Landeshauptstadt verzeichnet stetig Zuzüge von außerhalb und aus dem Ausland. Bis zum Jahr 2030 erwartet sie weiterhin ein deutliches Bevölkerungswachstum. Die Umzugsbereitschaft der Münchner hingegen fällt sehr gering aus. Diese liegt bei 7,7 %. Damit gelten die Münchner neben Berlinern, Frankfurtern und Hamburgern als besonders ortsverbunden.

 

Sehenswürdigkeiten und Freizeitangebote:

Der in der Altstadt liegende Marienplatz ist als urbanes Zentrum und Verkehrsknotenpunkt bekannt. Hier befindet sich sowohl das Alte als auch Neue Rathaus, das mit seinem Glockenspiel jährlich Millionen von Touristen anlockt.

Besonders stolz sind die Münchner auf ihren Fußballverein, den FC Bayern München. 1900 gegründet, ist der Bundesligist mit 284.041 Mitgliedern der mitgliedstärkste Verein der Welt. Sportler, wie Franz Beckenbauer, Gerd Müller, Uli Hoeneß, Oliver Kahn, Bastian Schweinsteiger oder Thomas Müller zählen zu den populärsten Spielern in der Geschichte des FC Bayern. Meisterfeiern finden traditionell auf dem Balkon des Neuen Rathauses am Marienplatz statt.

Tradition vereint mit gutem Essen findet man auf dem Viktualienmarkt, wobei er früher als „Grüner Markt“ bezeichnet wurde. Er findet seit 1807 täglich, außer an Sonn- und Feiertagen, statt. Die Bewohner der Großstadt können hier bayerische Spezialitäten, Fleisch, Käse, frisches Obst und Gemüse kaufen. Das Gelände ist durch einen Biergarten inklusive Maibaum bayerisch geprägt.

Überhaupt legt man in der Landeshauptstadt großen Wert auf die Erhaltung der bayerischen Kultur. Neben dem Oktoberfest sowie zahlreich angelegten Biergärten, ist München Standort des bekanntesten Wirtshauses der Welt: Dem Hofbräuhaus am Platzl. Der Bierpalast in der Münchner Altstadt war lange Zeit Sitz der dazugehörigen Brauerei Hofbräu. Sowohl Einheimische als auch Touristen lassen sich hier täglich von der regionalen Küche, dem traditionellen Bier und den Kellern in Tracht begeistern.

Der Englische Garten bietet mit einer 375 ha großen Parkanlage und mehreren Liegewiesen eine ruhige und grüne Oase inmitten von München. Touristen stoßen hier auf Sehenswürdigkeiten wie den Chinesischen Turm, den Eisbach oder ein japanisches Teehaus. Ein idyllisches Muss ist zudem die Isar. Diese ist allgegenwärtig, da sie mitten durch die Großstadt verläuft. Der Fluss fließt von Bayern bis nach Tirol und ist mit seinen kleinen Stränden und Kiesbänken ein beliebter Treffpunkt für die zahlreichen Studenten Münchens.


Leipzig March 24 2017

 

Bevölkerung und Wirtschaft:

Um die Stadt wirtschaftspolitisch zu stärken, setzt Leipzig auf fünf Wirtschaftscluster: Automobil- und Zuliefererindustrie, Gesundheitswirtschaft- und Biotechnologie, Energie und Umwelttechnik, Logistik sowie Medien- und Kreativwirtschaft. Dabei zählt die Automobil- und Zulieferindustrie zur jüngsten Sparte in der Leipziger Wirtschaft. Premiumhersteller wie BMW und Porsche, die dort jeweils ein neues Werk errichtet haben, stärken das Ansehen als Wirtschaftsstandort.

Was die Bevölkerung betrifft, befindet sich die Stadt auf Wachstumskurs. Mit einer Zunahme der Einwohnerzahl von über 18.000 zwischen 2014 und 2016, fällt Leipzig unter die Top Ten der größten Städte Deutschlands. Dies spiegelt sich im Umzugsverhalten wider: Es ist eine hohe Quote an Zuzügen, allerdings ein geringer Anteil an Abzügen zu verzeichnen. Grund dafür sind unter anderem die billigen Wohnungspreise. Keine andere Universitätsstadt bietet so günstige Mietpreise wie Leipzig. Der Durchschnittswert liegt bei 5,70 € pro Quadratmeter.

 

Sehenswürdigkeiten und Freizeitangebote:

Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten zählt die Thomaskirche. Martin Luther predigte hier erstmals am Pfingstsonntag 1539. Dieser Tag gilt als Datum der Reformationseinführung von Sachsen. Auch von der musikalischen Seite hat die Historie des Gotteshauses einiges zu bieten. Zum einen wirkt hier einer der bekanntesten Knabenchöre Europas. Zum anderen komponierte und spielte hier ein großer Musiker: Johann Sebastian Bach. Zum Gedenken an den Komponisten wurde ein Denkmal vor dem Südportal der Thomaskirche errichtet. Wer mehr über den gebürtigen Leipziger lernen möchte, kann das Leipziger Bach-Archiv oder Bach-Museum aufsuchen.

Ein beliebter Treffpunkt für Touristen ist das Völkerschlachtdenkmal, das als Wahrzeichen der Stadt fungiert. 1913 erbaut und 91 Meter hoch, soll es an die Völkerschlacht von Leipzig erinnern – Die Entscheidungsschlacht der Befreiungskriege gegen die Truppen Napoleons. Im Inneren des monumentalen Denkmals halten 16 steinerne Wächter in der Krypta Totenwache. Weiterhin ragen in der Ruhmeshalle zehn Meter hohe, allegorische Figuren – Diese symbolisieren Tapferkeit, Opferfreude, Glaubensstärke und Volkskraft.

Der Auerbach-Keller ist bekannt für seinen prominentesten Gast – Johann Wolfgang von Goethe. Als häufiger Besucher des unterirdischen Gasthauses, verewigte er diesen Schauplatz in seinem Meisterwerk „Faust“. Schon in den Mädler-Passagen wird man an dessen Kunstwerk erinnert, da dort die Bronzefiguren Mephisto und Faust die Touristen in die Schankstube locken.

Beliebt ist die Region für seinen Naschmarkt, der bereits im 16. Jahrhundert begründet wurde. Die Architektur des Marktes zeigt unterschiedliche Epochen. Das Renaissance-Rathaus, die barocke Handelsbörse, der historische Handelshof sowie die zeitgenössische Lückenbebauung. Auch das Denkmal von Johann Wolfgang von Goethe ist hier erbaut worden. Interessanterweise zeigt sein Kopf in Richtung Universität, wohingegen seine Füße zielgerichtet auf den Auerbach Keller gerichtet sind. Laut Zeitzeugen wurde er hier viel öfter gesehen als auf dem Campus.

Stellvertreter für den Leipziger Fußball ist der Verein RB Leipzig, kurz für RasenBallsport Leipzig e.v. Gleichzeitig ist das Kürzel eine Assoziation der Red Bull GmbH, auf dessen Initiative der Fußballclub 2009 gegründet wurde. Seit 2016 ist der RB Leipzig 1. Bundesligist.


Köln March 24 2017

 

Bevölkerung und Wirtschaft:

Lange war Köln als Zentrum des Handels und der Industrie bekannt. In den letzten Jahrzenten konnte sie ihre Position als Dienstleistungs- und Logistikzentrum ausbauen. Weiterhin ist der Landeshauptsitz der Rheinland-Pfalz als innovative Medienstadt sehr angesehen. Sie besitzt heute mit rund 30 % den höchsten Produktionsanteil am Fernsehprogramm in Deutschland. Alleine die dort ansässige WDR beliefert die ARD mit einem Programmanteil von 21,25%. Durch weitere dort stationierte Fernsehsender wie RTL, n-tv und VOX konnte sich Köln als renommierter Mediensitz etablieren.

Gegenwärtig zählt die Gegend mit rund 1,02 Millionen Einwohnern als viertgrößte Stadt Deutschlands. Auffallend zum Thema Wohnungsmarkt ist, dass sich die Umzugsbereitschaft der Kölner Haushalte im unteren Drittel befindet. Von 2007 bis 2015 ist die Umzugsquote von 10,9% auf 8,3% gefallen. In Stadtteilen Kölns, die eine hohe Einfamilienhaus- bzw. Wohneigentumsquote aufweisen, ziehen die Bewohner selten um. Stattdessen zeigt sich ein gesteigertes Umzugsverhalten bei Familien in umliegende Regionen Kölns. Offenbar fungiert das Umland als regionale Auffangstation, resultierend aus den teuren Kölnern Wohnungsangeboten.

 

Sehenswürdigkeiten und Freizeitangebote:

Das markanteste Wahrzeichen der Stadt ist der Kölner Dom. Mit einer Höhe von 157,38 Metern ist er nach dem Ulmer Münster das zweithöchste Kirchengebäude Europas – und das dritthöchste der Welt. Neben einer imposanten Domschatzkammer im Inneren des gotischen Kirchenbaus, empfiehlt sich der Aufstieg auf den Kölner Südturm.

Einen Rundum-Ausblick auf die Hohenzollernbrücke und den Kölner Dom verspricht die Kölntriangle. Zum einen ist der Bau als Sitz der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) bekannt. Zum anderen beeindruckt die komplett verglaste Panorama-Plattform, die sich in einer Höhe von 103 Metern befindet. Seit seiner Eröffnung im Jahre 2006 genossen mehr als 1 Million Besucher die Aussicht auf die Stadt. Der Name des Gebäudes rührt vom Grundriss des Hochhauses her, einem Dreieck mit bogenförmigen Kanten.

In der sogenannten „5. Jahreszeit“ herrscht Hochbetrieb in Köln, der Hochburg des weltweit größten und bekanntesten Karnevalfestes. Beginnend am 11.11. – dem traditionellen Starttermin des Faschings – steigern sich die närrischen Aktivitäten schrittweise: Am Donnerstag vor Aschermittwoch, der Weiberfastnacht, wird auf dem Alten Markt der Straßenkarneval eröffnet. Am Karnevalssonntag finden die Kölner „Schull- und Veedelszöch“ (Schul-, Stadtteilvereins-, Nachbarschaftsumzüge) statt. Der Höhepunkt des Karnevals bildet der Rosenmontagsumzug.

In unmittelbarer Nähe zum Kölner Zoo, Botanischen Garten und der Rheinseilbahn, befindet sich ein Ort für Kunstliebhaber: Der 40.000 Quadratmeter große Skulpturenpark. Unter dem Titel „Ort für die Auseinandersetzung mit der zeitgenössischen Skulptur“ finden im Rhythmus von zwei Jahren Wechselausstellungen statt. Nationale und internationale Künstler finden dabei Anerkennung.

Der 1. FC Köln ist mit 84.165 Mitgliedern 2016 der größte Sportverein der Stadt und viertgrößte in Deutschland. Seit der Begründung am 13. Februar 1948 konnte das Gründungsmitglied der Bundesliga bereits diverse Erfolge verzeichnen – Der Verein wurde dreimal Deutscher Meister, viermal DFB-Pokalsieger, erreichte 1986 das Finale des UEFA-Pokals und stand bereits achtmal in einem Europapokal-Halbfinale.


Hannover March 24 2017

 

Bevölkerung und Wirtschaft:

Nach Kaufkraft, Umsatz sowie Zentralität zählt Hannover als erfolgreicher Einzelhandelskaufplatz der Bundesrepublik. Der Dienstleistungsbereich ist geprägt durch einen starken Zuwachs in den Sparten Logistik, Kommunikation, Tourismus, Kongress- und Veranstaltungswesen. Auffallend ist außerdem die enge Verknüpfung von Wirtschaft und Wissenschaft. Als Bildungsstandort gewinnt die Stadt im Bereich der globalisierten Wissensökonomie immer mehr an Bedeutung. Spezifische Stärken liegen in der Medizin sowie ingenieurwissenschaftlichen Disziplinen.

Die Bevölkerung Hannovers wächst seit Jahren kontinuierlich. Aktuell sind rund 532.000 Bewohner zu verzeichnen. Trotz dieser dynamischen Entwicklung des Wohnungsmarktes, sind die Mieten der Region vergleichsweise moderat. Interessant dabei ist, dass die Bevölkerung Hannovers mit einer Umzugsquote von 7,9 % vergleichsweise ortsverbunden ist. Auszüge aus der Stadt bleiben aus. Dahingegend nehmen Zuzüge vom Umland in die Stadt zu.

 

Sehenswürdigkeiten und Freizeitangebote:

Die Altstadt besticht durch ihre jahrhundertealten Wohnhäuser. So gilt die Marktkirche, die älteste Pfarrkirche der Gegend, als Wahrzeichen der Stadt. Das Kirchengebäude mit seinem 97 Meter hohen Turm ist ein Zeugnis der Backstein-Gotik. Nebenan liegt das Alte Rathaus, dessen errichtete Fassade ebenfalls ein Überbleibsel der hannoverschen Backsteingotik ist. Entlang der Leine erstrecken sich im Zentrum der Stadt das Neue Rathaus mit seiner fast 100 Meter hohen Turmkuppel, das 1830 erbaute Wangenheim-Palais sowie das zum Landtagsgebäude umgebaute Leinenschloss. Eine Attraktion sind die sogenannten Nanas am Leinenufer. Einst umstritten, zählen die Skulpturen „dralle Damen“ heutzutage zu den begehrtesten Fotomotiven Hannovers. Mitte der Siebziger Jahre wurden die drei Nanas Sophie, Charlotte und Caroline von Niki de Saint Phalle erschaffen. Diese moderne Kunst sollte als Symbolik für die aufkeimende Frauenbewegung stehen.

Die Herrenhäuser Gärten sind ein bis zu 50 Hektar großer Erholungs- und Erlebnisgarten im französischen Stil. Sehenswerte Elemente sind beispielsweise die bis zu 80 Meter hohe Große Fontäne, die 17 goldenen Figuren, die im Jahre 1700 zur Ausstattung des Festraumes aufgestellt wurden, der achteckige Irrgarten sowie die Große Parterre. Mit einer Fläche von 31.000 Quadratmetern dient sie heute als Festsaal im Freien. Den Mittelpunkt der Großen Parterre bildet die Glockenfontäne, deren „Glocke“ sich aus 164 einzelnen Wasserstrahlen zusammensetzt. Eindrucksvoll wirken diese abends, wenn jeder Wasserstrahl separat von einer Lampe beleuchtet wird.

Häufig von Touristen aufgesucht wird der Maschsee, der größte künstliche Binnensee der niedersächsischen Landeshauptstadt. Er ist 2,4 Kilometer lang und schafft es auf eine Breite von bis zu 530 Metern. Im niedersächsischen Landesmuseum lassen sich Werke verschiedenster Epochen betrachten, z.B. von Künstlern wie Max Liebermann, Claude Monet, Casper David Friedrich oder Lukas Cranach.

Für das musikalische Vergnügen sorgt die Staatsoper Hannover. Das darin beheimatete niedersächsische Staatsorchester, der Chor der Staatsoper Hannover sowie beeindruckende Ballettpremieren prägen das kulturelle Gesicht der Landeshauptstadt.


Hamburg March 24 2017

 

Bevölkerung und Wirtschaft:

Wichtiger Anker der Hansestadt ist die maritime Wirtschaft, die Industrie und der Handel. Über 9,7 Millionen Standardcontainer werden jährlich über den Frachthafen Hamburgs transportiert. Dabei ist der bedeutendste Handelspartner China. Im Bereich der Logistik sind 2015 rund 12.000 Unternehmen und 400.000 Beschäftigte stationiert. Nach Seattle und Toulouse ist Hamburg zudem der drittgrößte Standort der zivilen Luftfahrtindustrie. Namenhafte Firmen, wie Airbus Deutschland GmbH, Lufthansa Technik AG oder der Flughafen Hamburg sind hier ansässig.

Momentan verzeichnet die Region eine Einwohnerdichte von 1,79 Millionen und ist somit die zweitgrößte Stadt Deutschlands. Das Umzugsverhalten der Hamburger spricht für die pulsierende Wirtschaft und den hohen Lebensstandard. Laut Statistik ist sie mit einer Umzugsquote von 8,2% nach Berlin das standorttreueste Bundesland Deutschlands. Besonders das Umziehen in eine andere Stadt wird gemieden.

 

Sehenswürdigkeiten und Freizeitangebote:

Als größter Universalhafen Deutschlands stellt er mit seinen Landungsbrücken, die auch als „Tor zur Welt“ bezeichnet werden, einen bedeutenden Verteilerpunkt dar. Auffallend in der Nähe des Hafens ist das Portugiesenviertel mit seinen charmanten kleinen Gaststätten.

Hamburgs maritime Identität wird gestärkt durch die HafenCity, einem der markantesten Stadtentwicklungsvorhaben auf Wasserlage weltweit. Sie ist der neueste Stadtteil Hamburgs und vereint dort moderne Architektur und traditionelle Hafenspeicher. Das historische Gebäudeensemble der Speicherstadt gehört seit 2015 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Zu den weiteren Bauwerken zählen die Elbphilharmonie, ein modernes Konzerthaus, das Wasserschloss und der Marco-Polo-Tower. Sowohl das Miniatur Wunderland als auch das Hamburg Dungeon sind Attraktionen der HafenCity.

Rund 70.000 Besucher werden jeden Sonntag vom Hamburger Fischmarkt angelockt. Charakteristisch für den Fischmarkt sind die Marktschreier, die lautstark und mit rauem Charme verhandeln. Ebenfalls ein attraktiver Ort ist der Gänsemarkt. Er befindet sich im Zentrum der Innenstadt, umgeben von Modegeschäften, einer Einkaufspassage sowie hanseatischer Traditionsgeschäfte. Architektonisch alternieren Backsteinbauten und Gründerzeit-Bauwerke.

Seit 1897 beherrscht das Hamburger Rathaus das Zentrum der Stadt. Heute stellt er den Sitz des Senats und der Bürgerschaft dar.  Ein weiteres traditionsträchtiges Wahrzeichen ist die Hauptkirche St. Michaelis. Seit Jahrhunderten ist sie für alle Schifffahrer, die elbaufwärts fahren, eine bedeutende Orientierungsmarke.

Ein Aushängeschild der Stadt ist das an der südlichen Elbseite gelegene Musicaltheater. Nach New York und London, ist Hamburg als drittgrößter Musicalstandort der Welt bekannt. Vier Stage-Theater begeistern jährlich über 2 Millionen Zuschauer. Beispielsweise wird seit 2001 das Musical „König der Löwen“ inszeniert. Mit einer speziell dafür ausstaffierten Fähre wird der Zuschauer zum Musicaltheater befördert.

Die Reeperbahn ist das zentrale Vergnügungs- und Rotlichtviertel des Stadtteils St. Pauli. 930 Meter lang, ist sie als sündigste Meile der Welt bekannt. Eine namenhafte Lokalität ist die Kneipe „Zur Ritze“. Im Wachsfigurenkabinett Panoptikum am Spielbudenplatz werden über 130 internationale Persönlichkeiten in Wachs modelliert ausgestellt. Auch der St. Pauli Nachtmarkt ist populär. Er empfängt jeden Mittwoch von 16.00 – 22.00 Uhr Besucher.

Der 2. Bundesligist FC St. Pauli ist als Kultverein bekannt. In ganz Deutschland bekennen sich rund elf Millionen Menschen als St. Pauli Fans. Noch erfolgreicher: Der HSV, der als „Dino der Bundesliga“ bekannt ist. Diesem Fußballerverein ist es gelungen, seit Beginn der 1. Liga nie abzusteigen.


Frankfurt am Main March 24 2017

 

Bevölkerung und Wirtschaft:

Frankfurt am Main ist bekannt für ihr Finanz- und Dienstleistungszentrum. Durch den Sitz der Europäischen Zentralbank, ist die Stadt geld- und währungspolitisch von globaler Bedeutung. Weiterhin verfügt die Region über diverse Unternehmen in der IT- und Telekommunikationsbranche, Life Sciences, Logistik sowie Industrie.

Aktuell beheimaten rund 732.000 Einwohner das Zentrum des Ballungsraums Frankfurt-Rhein-Main. Von 2010 – 2013 wurde eine Bevölkerungszunahme von acht Prozent erreicht. Nur München ist in dieser Zeit noch mehr gewachsen. Somit ist Frankfurt heute die fünftgrößte Stadt Deutschlands. Interessant dabei ist, dass es tatsächlich sehr wenige Künstler in die Bankenstadt zieht. Die Künstlerdichte liegt bei lediglich 4,7% je 1000 Einwohner.

 

Sehenswürdigkeiten und Freizeitangebote:

Charakteristisches Merkmal ist die imposante Skyline. Die zahlreichen Hochhäuser geben der Stadt seinen Spitznamen „Mainhattan“. Beispiel ist der Main Tower der Landesbank Hessen-Thüringen. Er setzt sich aus zwei filigranen, ineinander verschachtelten Hochhäusern zusammen – Ein quadratisches 170 Meter hohes sowie ein rundes, 199,5 Meter hohes Gebäude mit unverspiegeltem Glas.

Auch die Zwillingstürme der Deutschen Bank bilden einen auffälligen Komplex der Frankfurter Stadtsilhouette. Sie wurden 1984 erbaut und sind 155 Meter hoch. Ein besonderer Effekt ergibt sich durch ihre spiegelnden Flächen. Beide Türme sind nicht als Skelettbauten, sondern aus zum Teil verstellbaren Stelzen konzipiert. Seit 1997 zählt auch die Zentrale der Commerzbank Frankfurt zu den markanten Bauten der Region. Die gläserne Fassade gewährleistet die bauphysikalischen Ansprüche eines nach ökologischen Prinzipien konstruierten Hochhauses. Das Glas passt sich nämlich an die veränderten Klimaverhältnisse an. Weitere namenhafte Bauten sind die Doppeltürme der Neuen Europäischen Zentralbank, das Japan-Center, der postmoderne Messeturm und das Gebäudeensemble Skyper.

Frankfurt ist die Heimatstadt eines der bekanntesten Poeten seiner Zeit – Johann Wolfgang von Goethe. Ein elf Kilometer langer Rundweg führt den Touristen zu den wichtigsten Standpunkten in dessen Leben. Der Dichter kam am 17. August 1749 in einem Haus im Hirschgraben zur Welt. Heute stehen an dieser Stelle das Goethe-Haus, eine originalgetreue Rekonstruktion des Geburtshauses sowie das Goethe-Museum. Einrichtung und Mobiliar entsprechen der bürgerlichen Wohnkultur des Spätbarocks. Die Gerbermühle, der Goetheturm, Goetheruh und das Willemer-Häuschen gelten als weitere Stationen. Schon zu Goethes Zeiten, gab es nur ein Lieblingsgetränk der Frankfurter:

Den Apfelwein. In Alt-Sachenhausen reihen sich die Wirtschaften, die das hessische Regional-Getränk anbieten. Das Zentrum des Apfelweinviertels ist die Klappergasse mit dem beliebten Frau Rauscher-Brunnen.

Mit dem 1. FC Frankfurt ist die Stadt außerdem im Sport lukrativ vertreten. 1899 gegründet, zählt er zu den alteingesessenen Traditionsvereinen des Deutschen Fußball. Nach dem zwischenzeitlichen Abstieg des Vereins, ist er seit 2012 wieder in der 1. Bundesliga zu sehen. 2016 verzeichnet die Eintracht Frankfurt 37.000 Mitglieder und fällt somit auf Platz 11 der mitgliedsstärksten Sportvereine Deutschlands.


Düsseldorf March 24 2017

 

Bevölkerung und Wirtschaft:

Die Stadt ist in der Handels-, Dienstleistungs- und Kommunikationsbranche sehr gut vertreten. Nach Frankfurt gilt Düsseldorf ebenfalls als bedeutender Bankenstandort in Deutschland. Über 280 Finanzinstitute sowie 1.900 Consultingunternehmen sind dort ansässig. Mit rund 50 internationalen Messen gilt die Region als lukrativer Werbe- sowie Veranstaltungsort. Dies stärkt die weltweite Verflechtung der Stadt. Jährlich informieren sich bis zu zwei Millionen Besucher auf 33.000 globalen Ausstellungen über die Innovationen der Märkte. Gemessen am Umsatz, ist die Stadt außerdem Deutschlands Modestandort Nummer eins – 2013 gelang Düsseldorf mit einem Modeumsatz von 18 Mrd. Euro eine doppelt so hohe Summe wie Berlin oder München.

Düsseldorf beheimatet aktuell rund 612.178 Millionen Einwohner. Seit mittlerweile 15 Jahren infolge wächst die Bevölkerungszahl der Stadt. Dabei ist sowohl eine ansteigende Anzahl an Zu- als auch an Abzügen zu verzeichnen. Die Zuzüge nach Düsseldorf sind primär Zuwanderern von außerhalb zu verdanken, die in der Stadt einen attraktiven Arbeitsplatz sehen und deren hohe Lebensqualität schätzen. Die Abzüge wiederrum sind größtenteils Familien mit Kindern. Diese zeigen eine hohe innerstädtische Umzugsbereitschaft in periphere Bezirke.

 

Sehenswürdigkeiten und Freizeitangebote:

Die Königsallee ist knapp einen Kilometer lang und wurde vor rund 200 Jahren erbaut. Ursprünglich gedacht als östliche Stadtgrenze, gilt die sogenannte „Kö“ heute als exklusive Shopping-Meile in Düsseldorf. Niedergelassen haben sich hier vor allem Unternehmen der oberen Preisklasse. So ist die Königsallee Sitz von drei Luxus-Hotels: Der Breitenbacher-Hof, das Steigenberger-Parkhotel sowie das Intercontinental. Sämtliche Häuser tragen fünf Sterne und dürfen den Zusatztitel „Superior“ verwenden.

Die Düsseldorfer Altstadt ist ein beliebter Treffpunkt. Sie wird als „längste Kneipe der Welt“ bezeichnet. Tatsächlich beheimatet der Ortsteil rund 260 Schenkstuben, Hausbrauereien, Bars und Clubs. Aber auch Restaurants in gehoberem Ambiente, Kunst- und Kultureinrichtungen, wie das Museum-Kunstpalast, Filmmuseum oder NRW-Forum, sind hier zu finden.

Im Süden Düsseldorfs grenzt eines der imposantesten Gartenschlösser des 18. Jahrhunderts: Das Schloss Benrath. 1773 erbaut, diente es dem Kurfürsten Carl Theodor als Lust- und Jagdschloss. Heute begeistert der Ostflügel des Palasts als Museum für Europäische Gartenkunst und der Westflügel als Museum für Naturkunde.

Die Kasematten an der Rheinuferpromenade ermöglichen bis zu 5.000 Gästen Platz. Highlight ist das Feuerwerk, dass jährlich anlässlich der „Größten Kirmes am Rhein“ stattfindet. Weiterhin ist die Rheinuferpromenade Veranstaltungsort für den Japan-Tag: Jedes Jahr verwandelt sich die deutsch-japanische Hochburg in einen Ort der Begegnung mit dieser Kultur. An diesem Tag erwartet die Besucher entlang der Rheinpromenade ein umfangreiches Angebot an Musik, Tanz, Sport und Kulinarik. Mit mehr als 6.500 japanischen Mitbürgern ist die Rheinmetropole nämlich ein äußerst beliebter Wohnort für Japaner in Europa.

Ebenfalls ein bekanntes Symbol der Düsseldorfer Rheinkulisse ist der 234 Meter hohe Rheinturm. Der Fernsehturm steht am Eingang des Mediahafens, direkt neben dem Landtag Nordrhein-Westfalens. Auf einer Höhe von 172,5 Meter befindet sich ein Dreh-Restaurant. Darunter ist eine Plattform angebracht. Eine bemerkenswerte Aussicht auf den Mediahafen, Altstadt, Königsallee und Rhein ist garantiert. Auf der Nordost-Seite befindet sich eine Lichtskulptur, die die aktuelle Uhrzeit in den Lichthimmel projiziert.


Dresden March 24 2017

 

Bevölkerung und Wirtschaft:

Dresdens Wirtschaft ist vom Mittelstand geprägt – 99 % aller Unternehmen fallen in diesen Bereich. Die Kompetenzen der Stadt liegen hauptsächlich in den Bereichen: Mikroelektronik-Branche mit mehr als 1.500 Unternehmen, die Biotechnologie/Life Sciences sowie die Nanotechnologie. Gegenwärtig sind rund 10% aller Nanotechnologie-Firmen in der Landeshauptstadt Sachsens stationiert. Im Industriesektor legt die Region ihren Fokus auf den Export. Beispielsweise ist der Auslandsumsatz von Sachsen im Bereich elektronische Erzeugnisse und DV-Geräte zu mehr als drei Viertel Dresden zu verdanken.

Mit knapp 545.000 Einwohnern ist Dresden nach Leipzig die zweitgrößte sächsische Stadt. Der Osten war über viele Jahre ein Abwanderungsland. Doch dieser Trend ist gebrochen. Die Bevölkerung in den neuen Bundesländern wächst wieder. Erstmals seit 1989 zogen im Jahr 2012 mehr Menschen aus Westdeutschland in den Osten als von dort weg. Und die Anzahl wächst weiterhin. In Dresden ist vor allem ein hoher Zuzug von sogenannten Bildungswanderern zu verzeichnen. Das bedeutet Studenten, im Alter von 18 – 24 Jahren, sind verantwortlich für die hohe Wohnmobilität der Landeshauptstadt.

 

Sehenswürdigkeiten und Freizeitangebote:

Das bekannteste Denkmal der Stadt ist der Goldene Reiter. 1934 konstruiert, zeigt es den Kurfürsten Friedrich August I, auch bekannt als August der Starke. Am Fuß der Augustusbrücke weist er den Weg in die nordöstliche Innere Neustadt. Das ursprünglich älteste Viertel der Gegend fiel im 17. Jahrhundert einem Großbrand zum Opfer. Es wurde unter August dem Starken als Barockviertel mit der Bezeichnung „Neue Königsstadt“ wiedererrichtet.

Altes und neues Wahrzeichen ist die wieder erbaute Frauenkirche im Zentrum der Altstadt. Der protestantische Kirchenbau wurde zwischen 1726 und 1743 konstruiert, im 2. Weltkrieg zerstört und im 20. Jahrhundert wiederaufgebaut. Im Zuge der Rekonstruktion der Frauenkirche wurde ebenfalls der umliegende Neumarkt in der Dresdner Innenstadt wieder errichtet. Die für Dresden typischen Giebelhäuser mit originaltreu nachgestalteter Fassade, stellen eine Mischung aus Tradition und Moderne dar. Das daran angrenzende Wandbild Fürstenzug verbindet den Neumarkt mit dem Schlossplatz. Es zeigt die Historie des sächsischen Herrschergeschlechts des Hauses Wettin als überlebensgroßen Reiterzug.

Die Dresdner Semperoper ist ein bekanntes Opernhaus und beheimatet die Sächsische Staatskapelle, eines der ältesten Staatsorchester weltweit. Erbaut zwischen 1838 und 1841, wurde auch dieser Bau Opfer des 2. Weltkrieges. 1985 fand der Wiederaufbau statt. Eng verknüpft mit der Semperoper ist der Semperopernball, der alljährlich im Januar stattfindet.

Seit 1983 verbindet die 280 Meter lange Loschwitzer Brücke das Dresdner Villenviertel Loschwitz und Blasewitz. Publik wurde das Wahrzeichen unter dem Titel „Blaues Wunder“. Die blaue Stahlfachwerkkonstruktion war nämlich eine der ersten strompfeilerfreien Brücken Europas und galt damals als technische Meisterleistung. Bis heute ist das Blaue Wunder die älteste Brücke Dresdens, da sie als eine der wenigen Bauwerke der Stadt keine Kriegsschäden im 2. Weltkrieg erlitt.

Überhaupt wird die Landeshauptstadt Sachsens oft mit dem 2. Weltkrieg in Verbindung gebracht. Am 13. Februar 1946 ging nämlich der sogenannte Feuersturm auf Dresden nieder. Alliierte wählten sie als Angriffspunkt für eine Flut an Bombenangriffen aus. Über 25.000 Menschen in Dresden und Umgebung verloren dabei ihr Leben.


Dortmund March 24 2017

 

Bevölkerung und Wirtschaft:

Die Region stellt einen wachsenden Technologiestandort dar. Diverse Hochschulen, Forschungsinstitute und ein Technologiepark mit 280 Firmen sind hier ansässig. Diese kooperieren mit Unternehmen aus wissensintensiven Wirtschaftszweigen der Produktions-, Informationstechnologie, Data Mining und Energie 2.0. Ein Logistikpark mit rund 900 Firmen macht die Region zudem zum Logistik-Zentrum Westfalens.

Aktuell beheimatet die Gegend rund 581.000 Einwohner. Dabei ist das Wohnen in Dortmund vergleichsweise günstig. Der Mietpreis eines Quadratmeters liegt momentan bei ca. 5,83 € pro Monat. Die Mobilität ist mit einer Umzugsquote von 10,3 % sehr hoch, wobei deutlich mehr Zuzüge nach Dortmund als Abwanderung über die Stadtgrenze zu verzeichnen sind. Diese Tatsache ist auf eine sogenannte Bildungswanderung zurückzuführen.

 

Sehenswürdigkeiten und Freizeitangebote:

Zahlreiche Unternehmen siedeln sich auf dem Gelände Phoenix-West oder am Phoenix-See anEines der größten Stadtentwicklungsvorhaben zwischen 2005-2011. An dem ehemaligen Stahlwerksgelände haben sich mittlerweile bis zu 120 Unternehmen niedergelassen. Die Branchen-Bandbreite reicht dabei von Mikrosystemtechnik, über Gastronomie bis hin zur Werbeagentur. Entlang der Hafenpromenade ist weiterhin ein Wohnungsviertel im oberen Preissegment zu finden. Einige BVB-Stars, z.B. Mats Hummels und Marco Reus sind hier beheimatet.

Ein bekanntes Wahrzeichen Dortmunds ist der Florianturm. Mit einer Höhe von 219 Metern wurde dieser 1959 anlässlich der Bundesgartenschau im Westfalenpark errichtet. Für ein Jahrzehnt galt er als der höchste Fernsehturm Deutschlands. Weltweit einmalig zur damaligen Zeit war das eingebaute Drehrestaurant im Turmkorb.

Als weiteres Symbol gilt der RWE-Tower, der der Stadt einen klassischen Großstadt-Charme verleiht.  Aus chinesischem Granit und 21 Stockwerken bestehend, ragt dieser mit seinen 100 Metern in die Skyline Dortmunds. Die Fläche des Gebäudes beträgt 22.000 Quadratmeter. Der gläserne Bau ist die Konzernzentrale des Energieunternehmen RWE AG. Ebenfalls ein bekanntes Hochhaus der Stadtsilhouette ist der Dortmunder U, auch U-Turm genannt. Ehemals konstruiert als Gär- und Lagerkeller, wurde er 2007 als Leuchtturmprojekt der Kulturhauptstadt Europa zum Zentrum für Kunst und Kreativität ausgebaut. Es beherbergt unter anderem das Museum Ostwall sowie den Hartware Medienkunstverein.

Die Reinoldkirche oder St. Reinoldi ist eine evangelische Kirche in der Innenstadt. Ihrem Gründerdatum nach, ist sie das heute altertümlichste Kirchengebäude Deutschlands – Der älteste ursprünglich erhaltende Teil der dreischiffigen romanischen Pfeilerbasilika stammt aus der Mitte der 13. Jahrhunderts. Die Kirche ist nach dem Stadtpatron Reinoldus benannt, der bis zur Reformation auch Kirchenpatron war.

Im Oktober 2015 wurde das Fußballmuseum eröffnet. Es repräsentiert die sportlichen, politischen, kulturellen, sozialen und ökonomischen Aspekte der Sportart. Unikal ist die ausdrücklich besucherorientierte Gestaltung. Das Haus verfügt über modernste Ausstellungskonzepte und -medien. Überhaupt ist die Hansestadt geprägt von dem Fußballsport. Der 1. Bundesligist Ballspielverein Borussia 09 e.V. Dortmund (kurz: Borussia Dortmund, BVB, BVB 09) beeinflusst seit seiner Gründung 1909 das Image der Region. Heute gilt er neben dem FC Bayern München als einer der erfolgreichsten Fußballclubs des Landes. Neben acht Deutschen Meisterschaften und drei DFB-Pokalsiegen, gewann der Verein 1966 den Europapokal der Pokalsieger, 1997 die Champions-League sowie im selben Jahr den Weltpokal. Aktuell verzeichnet der BVB 145.000 Mitglieder.


Berlin March 24 2017

Bevölkerung und Wirtschaft:

Die Wirtschaft Berlins ist geprägt von mehrfachen Strukturwandeln. Seit der Wiedervereinigung gewann der Dienstleistungssektor immer mehr an Bedeutung, der vor allem vom Tourismus profitiert. Die produzierende Industrie wandelte sich zur wissensbasierten Industrie. So ist der Standort Berlin Südwest durch eine exzellente Wissenschafts- und Forschungslandschaft gekennzeichnet. Namenhafte Institute sind dort beheimatet, z.B. die Max-Planck-Gesellschaft oder die Freie Universität Berlin. Positiv zu verzeichnen ist, dass die Arbeitslosenquote 2016 den niedrigsten Stand seit der Wende erreicht hat.

Mit 3,5 Millionen Einwohnern ist Berlin die bevölkerungsreichste Stadt des Landes. Sie gewinnt jährlich zwischen 30.000-40.000 Neubürger. Weiterhin gelten Berliner als die sesshaftesten Bewohner Deutschlands. Dem war nicht immer so: Nach der Wiedervereinigung Deutschlands nahmen die Umzüge innerhalb der Hauptstadt bis 1998 sprunghaft zu – Bis zu 1250 Umzüge wurden verzeichnet. Der Grund für den stetigen Abfall nach 1998 sind die extrem hohen Mieten bei Wiedervermietung. Wenn aber umgezogen wird, stellt das Zentrum Berlins den attraktivsten Wohnraum dar.

 

Sehenswürdigkeiten und Freizeitangebote:

Als Wahrzeichen wird das Brandenburger Tor mit der Teilung und Wiedervereinigung Deutschlands assoziiert. Nach dem 2. Weltkrieg flohen von 1949 bis 1961 rund 2,7 Millionen Menschen aus der DDR in die Bundesrepublik. Um dieser Abwanderung entgegenzuwirken, erteilt die DDR-Regierung am 13. August 1961 den Befehl zum Bau der Berliner Mauer. 40 Jahre nach der Teilung Deutschlands, am 03. Oktober 1990, wird die Wiedervereinigung Deutschlands bekannt gegeben – Heute gefeiert als Tag der Deutschen Einheit.

Geschichtsträchtig ist auch das wellenförmige Holocaust-Mahnmal – Ein Ort des Gedenkens an die bis zu sechs Millionen jüdischen Opfer des Holocaust. Auch der ehemals militärische Kontrollpunkt Checkpoint Charlie wird als authentischer Schauplatz gerne besucht. An kaum einem anderen Ort war die Atmosphäre des Kalten Krieges so zu spüren, wie an diesem Grenzübergang.

Als repräsentativer Platz in der historischen Mitte Berlins gilt der Gendarmenmarkt. Im Süden wird dieser vom Deutschen Dom und im Norden vom Französischen Dom flankiert. Im Zentrum befindet sich das ehemalige Königliche Schauspielhaus. Auf dessen abgebrannten Grundmauern wurde 1994 das Konzerthaus errichtet.

Die längste Vergangenheit der Landeshauptstadt hat der Kurfürstendamm. Die dreieinhalb Kilometer lange Magistrale wurde bereits 1542 erbaut. Am östlichen Endpunkt des „Ku’damms“ liegt die berühmte Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche. Im Ortsviertel Charlottenburg geht der Kurfürstendamm in eine Shoppingmeile über, welche das KaDeWe beherbergt – Das europaweit größte Warenhaus.

Beliebt ist die Museumsinsel an der nördlichen Spitze der Spreeinsel. Als eine der wichtigsten Wissenskomplexe sind an diesem Ort das Alte Museum, Neue Museum, Pergamonmuseum, Bode-Museum, Nationalmuseum und die Alte Nationalgalerie zu finden.

Berlin ist der Regierungssitz des Staates und gilt somit als bedeutsames Zentrum der europäischen Republik. Neben Gewerkschaften, Stiftungen, Verbänden und Lobbyvertretungen, beheimatet Berlin den Reichstag, Sitz des deutschen Bundestages. Insbesondere dessen gläserne Kuppel ist eine Attraktion für die Besucherscharen. Nicht weit davon entfernt ist das Bundespräsidentenschloss Bellevue. Im 18. Jahrhundert errichtet, ist es seit 1994 der Amtssitz des Bundespräsidenten.

Der Berliner 203 Meter hohe Fernsehturm am Alexanderplatz – auch „Alex“ genannt – ist Deutschlands größtes Bauwerk. Das darüber gelegene Drehrestaurant „Sphere“ dreht sich einmal pro Stunde um die eigene Achse. So gleiten am Besucher Bauten, wie das Brandenburger Tor, der Reichstag, die Museumsinsel, das Olympiastadion oder der Potsdamer Platz vorbei.


Bremen March 24 2017

 

Bevölkerung und Wirtschaft:

Der Raum setzt sich aus einem Zwei-Städte-Staat zusammen – Der Gemeinde Bremen sowie dem 53 km nördlich gelegenen Bremerhaven. Kennzeichnende Wirtschaftsbereiche sind bis heute die Hafen-, Schiffs- und Handelswirtschaft. Mit dem Unternehmensverbund Marissa und über 1.000 dort ansässigen Konzernen der Hafen-, Transport- sowie Logistikbranche, ist Bremen ein wichtiges maritimes Kompetenzzentrum. Ein weiteres Bremer-Wirtschaftscluster stellt der Bereich Erneuerbare Energien mit dem Schwerpunkt Wind dar. Mehr als 150 Unternehmen sind in der Wertschöpfungskette der Windbranche beschäftigt. Weitere Tätigkeitsbereiche der Stadt sind Luft- und Raumfahrt.

Die Freie Hansestadt Bremen beheimatet 2015 rund 557.000 Einwohner. Laut Statistiken sind die Bremer mit einer Quote von 14% die mit Abstand mobilsten Bewohner des Landes. Dabei wird deutlich, dass die Mietpreise von 2011 bis 2016 um ca. 9,7 % angestiegen sind. Parallel dazu kommt, dass die Stadt den Wohnungsbau vernachlässigte. Pro Jahr sind nun 2.000 – 3.000 zusätzliche Neubauten nötig, um dem Bedarf bis 2020 gerecht werden zu können.

 

Sehenswürdigkeiten und Freizeitangebote:

Beliebtes Wahrzeichen der Hansestadt ist die Bronzestatue der Bremer Stadtmusikanten. 1953 erschuf der Bildhauer Gerhard Marcks ein Denkmal in Anlehnung an die tierischen Helden aus dem Grimm’schen Märchen. Auf dem Liebfrauenkirchenhof an der Westseite des Bremer Rathauses errichtet, zeigt die Statue die vier Tiere als aufeinander stehendes Quartett. Einem Brauch nach zu urteilen, muss man die Vorderbeine des Esels umfassen und sich dabei etwas wünschen – Wer das macht, dessen Wunsch soll in Erfüllung gehen.

Oft als „gute Stube“ bezeichnet, zählt der 3.000 Quadratmeter große Bremer Marktplatz zu den ältesten öffentlichen Plätzen der Region. Hier sind die zentralen politischen Bauten der Stadt zu finden. Neben der Bremer Bürgerschaft, die das Landesparlament des Bundeslandes beherbergt, grenzen hier der Schütting, die heutige Handelskammer und das denkmalgeschützte Bremer Rathaus an. Dieses wurde 2004 zusammen mit der Rolandstatue zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Die 1404 errichtete Statue zeigt einen Ritter namens Roland. Dieser mittelalterliche Heldencharakter ist primär in nord- und ostdeutschen Städten vorzufinden. Er gilt als Symbol für die Unabhängigkeit der gesamten Hanseregion.

Wegen ihrer außergewöhnlichen Architektur gehört die Böttcherstraße in der Bremer Altstadt zu einem beliebten Treffpunkt für Touristen. Zahlreiche Backsteingebäude reihen sich im expressionistischen Stil in der 100 Meter langen Straße zwischen Marktplatz und Weser aneinander. Das Haus der sieben Faulen ist exemplarisch für die künstlerische Gestaltung der Bauten.

Die Schnorr ist ein mittelalterliches Gängeviertel in der Bremer Altstadt. Es besticht durch seine schmalen Gassen, kleinen Häuser mit kunstvollen Schmuckelementen und der St. Johann-Kirche im Stil der Backsteingotik. Einen besonderen Akzent setzen hier die Teestube und das Eventtheater.

Das Erlebnismuseum Universum ist alleine aufgrund seiner Architektur sehenswert. Das futuristische Gebäude liegt auf dem Universitätsgelände der Stadt und zeigt facettenreiche Ausstellungen zu den Themen Technik, Mensch und Natur mit über 300 Exponaten. Ziel ist es, den Besuchern die verschiedenen Wissenschaftsbereiche durch Interaktivitäten reizvoll sowie verständlich zu repräsentieren.